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  40 Jahre Skilift
 
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40 Jahre Skilift Neukirchen
 
Bereits im Januar 1969 begann der WSV Neukirchen die Planung eines Schleppliftes in Neukirchen.
Die Rodungsarbeiten begannen im März und wurden hauptsächlich vom Bundesgrenzschutz durchgeführt.
Leider wurden dann im Juli bekannt, dass die Familie Herdan den Skilift alleine bauen will. Der ursprüngliche Wunsch des WSV noch im Gründungsjahr eine Skilift in Neukirchen zu haben, ging mit anderen Eigentümern trotzdem in Erfüllung. Der Lift wurde im November montiert und konnte im Dezember den Betrieb aufnehmen. Herr Richard Hess übernahm den Skilift 1978 und leitete den Skilift bis zur Saison 1985/86. Auf Grund von Unzulänglichkeiten im Betrieb des Liftes und dem Wunsch von Herrn Hess den Lift zu verkaufen, begannen im Januar 1986 Gespräche über die Zukunft des Skiliftes und der WSV übernahm die Organisation des Liftbetriebes.
Nach Vielen Gesprächen mit Vertretern des Landkreises, Gemeinde und Fremdenverkehrsamt konnte der WSV im September 1987 den Skilift zum Kaufpreis von 50.000 DM erwerben.
 
Noch 1987 wurden kleinere Reparaturen am Lift durchgeführt und in den Jahren 1988 – 90 der Lift generalüberholt - -verbunden mit 2.000 Arbeitsstunden in Eigenleistung der Mitglieder.
Folgende Arbeiten wurden durchgeführt:
-         Rodungsarbeiten Familienabfahrt
-         Neue Abfahrten wurden geschaffen, die Familienabfahrt und die Ziehweg zwischen der Abfahrt 1 und 2
-         Absperrungen und Zäune wurden erstellt
-         Eine neue Aufsichtshütte an der Bergstation wurde erstellt
-         An die Lifthütte im Tal wurde ein neuer, großer Geräteschuppen für Skibobs und Gerätschaft angebaut
-         Die elektrische Anlage des Liftes musste komplett überholt werden
-         Auflagen von TÜV und BG mussten erledigt werden
-         Parkplätze für Liftpersonal wurden geschaffen mit Zufahrtsweg und Absperrschranke
-         Liftgehänge wurden überholt
-         1992 mussten größere TÜV-Auflagen behoben werden – ein neues Schleppseil wurde montiert
Bei der Umlenkstation musste bei der Umlaufscheibe eine Absturzsicherung eingebaut werden. Auch hierfür wurden wieder 400 Arbeitsstunden benötigt, die von den Mitgliedern erbracht wurden.
Zum 25 jährigem Jubiläum 1994 wurde die Lifthütte renoviert und eine provisorische Küche eingebaut.



Anschaffung Flutlichtanlage 1996
 
Kauf Liftgelände durch die Stadt Coburg 2002
 
Fusion mit SFC Coburg im Jahre 2002
 
Im Februar 2004 wurde über ebay eine Pistenraupe der Marke Hämmerle ersteigert, die dank zweier Sponsoren im darauffolgenden Sommer komplett überholt wurde.Im Jahre 2004 ist der Zufahrtsweg zur Lifthütte aufgefüllt worden um daraus einen Parkplatz für die Besucher zu machen.



Die Liftumbauung ist noch im Herbst 2004 entstanden.



Bereits seit einiger Zeit befasste man sich mit einer Beschneiungsanlage, um einfach wieder länger Liftbetrieb haben zu können. Bereits im Winter 2004/05 ist über mobile Pumpen und einer Vorführschneekanone der erste Kunstschnee am Lift produziert worden. Das wie es sich hinterher zeigen sollte, ein voller Erfolg war .Im Sommer ist dann das Liftgelände mit einem ordentlichen Stromanschluss, Wasser und Abwasser erschlossen worden, ein Speicherteich für 2.000 m³ Wasser und das dazugehörige Pumpenhaus gebaut worden.



Zudem sind 700 m Stahlbetonrohr für die Hydranten am gesamten Lifthang verlegt worden.
 


Zu Silvester 2005 richtete der WFC zusammen mit dem Coburger Tageblatt eine Silvesterveranstaltung zur 950 Jahr-Feier der Stadt Coburg aus. Hierfür wurden im Herbst noch Baggerarbeiten rund um die Hütte durchgeführt, um zwei Zelte aufzustellen. Pünktlich zu Weihnachten ist es kalt geworden und die zwei Schneekanonen konnten Rund um die Uhr laufen. An Silvester war dann der erste Tag Liftbetrieb auf Kunstschnee, die natürliche Schneelage hätte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgereicht. Im Januar hat es dann noch richtig viel Schnee gegeben, so dass das ganze Winter ein Traum war. Mit über 80 Lifttagen war das die zweitbeste Saison seit bestehen des Liftes. Zur Saison 2007/08 ist der Schuppen an Talstation zur „Gletscheralpe“ umgebaut worden. 2008 ist damit begonnen worden, die Umlenkstation an der Bergstation zu überdachen.



Im Sommer 2009 wurde die ganze Liftschneiße durch Rodungsarbeiten verbreitert, alle Liftstützen entrostet und neu gestrichen, sowie die Umbauung der Bergstation fertig gestellt. Kurz vor der Saison wurde noch ein neues Seil aufgelegt, sowie alle Rollenbatterien erneuert und neue Gehänge angeschafft.





Mit über 50 Lifttagen vom 25. Dezember bis zum 7. März war die Saison 2009/10 mit einer der Besten und die Investitionen von über 100.000 € in die Liftanlage gerechtfertigt.

Nachdem der Südlift zum Winter 2010/11 nicht mehr aufgebaut wird, ist ein Antrag für die Bau eines Skischulliftes vom Pumpenhaus bis zur Geltscheraple gestellt worden. Der Lift soll noch 2010 in Betrieb genommen werden. Zudem werden die Parkplätze direkt am Liftgelände erweitert.
 
 
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